WeinTresor WEINE MIT SIEGEL - Typisch. Authentisch. Autochthon.
NEWSLETTER 03/2016

Liebe Weinfreunde
Liebe VinAmici-Mitglieder

Weil das spätsommerliche Wetter im September eher zu einem letzten Besuch in die Badi lockte als zu einem Weinabend, haben wir unseren NewsLetter um etwa einen Monat nach hinten geschoben. Seit dem Wochenende aber ist der Herbst da, nicht zuletzt wegen der Weinlese für viele die schönste Jahreszeit. Dieser dritte NewsLetter lädt ein zum ersten Wine & Dine des WeinTresors am Donnerstag, 27. Oktober, in der Wirtschaft Hof in Wil SG.  D i e  Gelegenheit, 13 TresorWeine der Jahrgänge 2006 bis 2014 am selben Abend zu verkosten, begleitet von einem Vier-Gang-Menü. Anmeldung bitte bis 21. Oktober.



Weit herum gerühmte Küche

Der Hof, der ehemalige Sitz der Fürstäbte, ist das Wahrzeichen der Stadt Wil am Eingang zum st. gallischen Fürstenland. Heute befindet sich in dem mächtigen Gebäude eine Wirtschaft, deren Küche weit herum gerühmt wird.
Als stimmungsvollen Rahmen für das erste Wine & Dine des WeinTresors haben wir, je nach Teilnehmerzahl, die Äbtestube oder den Fürstensaal ausgewählt. Der Abend beginnt zwischen 19.00 und 19.30 Uhr und endet gegen 23.00 Uhr.


Verkehrsgünstig gelegen

Wil ist Schnellzug-Halt und sowohl von Zürich als auch von St. Gallen aus in kurzer Zeit erreichbar. Zum Beispiel mit folgenden Direktverbindungen:

Zürich HB ab 17.39 / 18.09 / 18.39
Wil SG an 18.21 / 18.54 / 19.21

St. Gallen HB ab 18.12 / 18.35 / 18.42
Wil SG an 18.38 / 18.58 / 19.06

Und bequem ist auch die Rückfahrt:

Wil SG ab 22.08 / 22.40 / 23.08
Zürich HB an 22.53 / 23.23 / 23.53

Wil SG ab 22.23 / 22.55 / 23.23
St. Gallen HB an 22.48 / 23.18 / 23.48

Vom Bahnhof Wil aus ist der Hof in zehn Gehminuten gut erreichbar.

Für Autofahrer stehen in der Nähe Parkplätze in ausreichender Zahl zur Verfügung.



13 Weine, 9 Jahrgänge

Auf dem Programm stehen an diesem Abend 13 Weine aus neun Jahrgängen zwischen 2006 und 2014. Alle vier TresorWeine kommen aus Österreich, und es sind ausnahmslos Weine von einheimischen Rebsorten: Blaufränkisch und St. Laurent (rot), Zierfandler und Neuburger (weiss). Jedes Jahr von denselben kleinen Parzellen stammend, werden die Trauben stets auf die gleiche Weise vinifiziert, so dass die Jahrgangsunterschiede deulich hervortreten. Dies macht die TresorWeine einzigartig und zur gesuchten Rarität.



Information aus erster Hand

Worauf bei der Arbeit in Rebberg und Keller besonders zu achten ist und was die TresorWeine so lange (mindestens zehn Jahre) lagerfähig macht, erläutert Gastwinzer Georg Schneider. Der 41jährige stolze Vater von Zwillingen leitet in Tattendorf in der Thermenregion südwestlich von Wien seit 2004 einen Familienbetrieb mit den Burgundersorten Pinot Noir und St. Laurent als Schwerpunkt. Unseren TresorWein #3 produziert Georg Schneider seit 2011.



Zum Aperitif: Neuburger 2014

Die Neuburger ist eine österreichische Rebsorte, die in Vergessenheit zu geraten droht. In zehn Jahren hat sich die Anbaufläche um beinahe die Hälfte reduziert. Dabei hat die Sorte, richtig angebaut und vinifiziert, bedeutendes Qualitäts- und Lagerpotenzial. Junge Weine zeigen Aromen von Birne, Apfel, Holunderblüte, Citrus und Grapefruit, reifere Weine weisen Noten von Waldbeeren, Olive, Walnuss und Honig auf. 2014, ein Jahr mit eher schlankeren Weinen, ist der erste Jahrgang unseres TresorWeins #4. 
Dazu serviert: Apérogebäck



Flight #1: Zierfandler 2010, 2012, 2013

Schon von den Habsburgern geschätzt, ist der Zierfandler selbst in Österreich zur Rarität geworden. Heute auf weniger als 100 Hektaren angebaut, wird die weisse Traubensorte fast ausschliesslich zwischen der Stadt Wien und dem Kurort Baden, in der sogenannten Thermenregion, kultiviert. Zwischen wärmeren und kühleren Jahren zeigen sich in den Aromen deutliche Unterschiede. Der Wein braucht einige Jahre Zeit, um seine Balance zu finden, überzeugt dann aber durch Frische und Komplexität.
Dazu serviert: Terrine



Flight #2: St. Laurent 2011, 2012, 2013

Bei den Winzern steht die St. Laurent im Ruf, eine eher schwierige Sorte zu sein. Dennoch hat sich der Bestand innerhalb von zehn Jahren fast verdoppelt. Heimisch ist der St. Laurent wie der Zierfandler in der Thermenregion sowie im Burgenland. Die Sorte reagiert stark auf die Witterung: In kühleren Jahren erinnert der Wein an einen Pinot Noir, in wärmeren an einen Syrah.
Dazu serviert: Roastbeef, Kartoffelkrapfen, Gemüse



Flight #3: Blaufränkisch 2009, 2011, 2012

Unter den einheimischen roten Rebsorten Österreichs ist die Baufränkisch zweifellos die vielversprechendste. Viele Winzer sind überzeugt, dass sie das Potenzial für ganz grosse Weine hat, die zur international gesuchten Rarität werden könnten. In Österreich seit dem 18. Jahrhundert nachgewiesen, wird die "Edle Rote" heute vor allem am Westufer des Neusiedlersees sowie im Mittelburgenland kultiviert. Unser Blaufränkisch kommt aus Zagersdorf, das nach dem Ersten Weltkrieg den Übername "Kleine Schweiz" hatte.
Dazu serviert: Roastbeef, Kartoffelkrapfen, Gemüse (wie zum St. Laurent)



Flight #4: Blaufränkisch 2006, 2007, 2008

Blaufränkisch-Weine einzuordnen, fällt nicht ganz leicht. Je nach Boden, Klima und Ausbau können sie an einen fruchtig-würzigen Chianti, einen erdigen Barolo oder einen kräuterwürzigen Syrah aus dem Rhonetal erinnern. Während das Jahr 2008 eher schlanke (manche sagen: besonders sortentypische) Weine hervorbrachte, resultierten 2007 aus einem sehr warmen Frühling und Sommer mit frühem Lesebeginn würzige Weine zum Lagern. Ein Goldener Herbst machte 2006 zu einen Top-Jahrgang!
Dazu serviert: Käseauswahl

 
Zehn Franken sparen

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann bitten wir Sie, sich möglichst bald, spätestens aber bis Freitag, 21. Oktober, für das erste Wine & Dine des WeinTresors am Donnerstag, 27. Oktober, ab 19.00 Uhr, in der Wirtschaft Hof zu Wil in Wil SG anzumelden.

Mail: info@weintresor.net
Tel. 079 - 384 88 82

Der Kostenbeitrag pro Person beträgt CHF 87.-
bzw. CHF 77.- für VinAmici-Mitglieder
für alle Weine, Wasser und das Vier-Gang-Menü.

Sie können sich vor der Anmeldung unter www.vinamici.net registrieren und sparen so zehn Franken.


Nachhall (auch Abgang genannt)

„Wo aber der Wein fehlt, stirbt der Reiz des Lebens.“
Euripides (480-407 v. Chr.), griechischer Tragödiendichter


Der nächste NewsLetter erscheint Mitte November 2016.

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